Theater Hof

Zyklus „Wider das Vergessen“. Bis 18.4.2023

80 Jahre nach dem grausamen Höhepunkt der Machenschaften des nationalsozialistischen Regimes blickt das Theater Hof auf Täter, Opfer und Widerstandskämpfer. Der Zyklus „Wider das Vergessen“ macht auf die Gräuel des Nationalsozialismus und deren unzählige Opfer aufmerksam. Als Stücke des Zyklus zeigt das Theater die Oper „Helena Citrónová“, das Sprechtheater „Bruder Eichmann“ und die Studio-Oper „Die Weiße Rose“.

Ab dem 1. Dezember ist das zweite Stück des Zyklus im Studio zu sehen. „Bruder Eichmann“, der Klassiker der Gegenwarts-Dramatik von Heinar Kipphardt, entstand aus den Verhörprotokollen des israelischen Geheimdiensts mit Adolf Eichmann, der als Leiter des nationalsozialistischen Referats für „Judenangelegenheiten“ den Massenmord an Millionen von Menschen hauptverantwortlich mitorganisiert hat.

Den Abschluss findet der Zyklus mit der Studio-Oper „Die Weiße Rose“ (Premiere: 25. Februar 2023). Wie kaum eine andere Gruppe stehen die Münchener Studenten der „Weißen Rose“ für den Widerstand im Nationalsozialismus. Ab 1942 machte der Freundeskreis um Hans und Sophie Scholl mit Flugblättern auf die Machenschaften des Hitlerregimes aufmerksam und rief zum Kampf um Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit auf.

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https://www.theater-hof.de/

(Foto: Theater Hof)