Forum Erinnern Plattform für Erinnerungsarbeit in Bayern

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Themen & Ideen
Erinnerung als Teil der Schulkultur: Ein beachtenswertes Projekt der Rosenheimer Mädchenrealschule

Seit 25 Jahren ist es ein fester Teil der Schulkultur der Städtischen Realschule für Mädchen Rosenheim, an die ehemalige jüdische Schülerin Elisabeth Block, die 1942 deportiert und ermordet wurde, zu erinnern. Initiatorin ist die Religionspädagogin Monika Gilch.

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Okt.
29
Do.
Würzburg: Verlegung neuer Stolpersteine
Okt. 29 um 9:00
10 Steine für Opfer des Nationalsozialismus werden in Würzburg am 29.10.2026 verlegt: 9:00 Uhr: Josef Röttinger, Burkaderstr. 12; 9:15 Uhr: Maria Jünger, Burkaderstr. 18 9:40 Uhr: Therese Renn, Nikolausstr. 6; 10:00 Uhr: Charlotte Klaes, Kleßbergstreige 1; 10:45 Uhr: Hans Klopf, Frankfurter Str. 23; 11:00 Uhr: Alfons Laufer, Weißenburgstr. 7; 11:30 Uhr: Maria Köhler, Gerberstr. 2; 11:45 Uhr: Willibald Ebner, Juliuspromenade 2a; 12:00 Uhr: Margarete Schlucker, Hörleingasse 12; 12:30 Uhr: Willi Volz, Nopitschstr. 1. Veranstalter und weitere Informationen https://stolpersteine-wuerzburg.de/  
Nürnberg, Rundgang: Das ehemalige Reichsparteitagsgelände. Geländebegehung
Okt. 29 um 10:30

Das ehemalige Reichsparteitagsgelände umfasst die bedeutendsten Relikte nationalsozialistischer Architektur in Deutschland. Der Rundgang über das weitläufige Areal erklärt nicht nur die größenwahnsinnige Kulissenarchitektur und die Funktion der Reichsparteitage als gigantische Propagandaschau, sondern erläutert auch Nürnbergs Umgang mit dem nationalsozialistischen Erbe.

Treffpunkt
Vor dem Kassencontainer des Dokuzentrums, Bayernstr. 110, Nürnberg

Kosten
12 Euro

Veranstalter
Geschichte Für Alle e.V.

Anmeldung und weitere Informationen
www.geschichte-fuer-alle.de

Nürnberg, Rundgang: Das ehemalige Reichsparteitagsgelände. Geländebegehung
Okt. 29 um 14:00

Das ehemalige Reichsparteitagsgelände umfasst die bedeutendsten Relikte nationalsozialistischer Architektur in Deutschland. Der Rundgang über das weitläufige Areal erklärt nicht nur die größenwahnsinnige Kulissenarchitektur und die Funktion der Reichsparteitage als gigantische Propagandaschau, sondern erläutert auch Nürnbergs Umgang mit dem nationalsozialistischen Erbe.

Treffpunkt
Vor dem Kassencontainer des Dokuzentrums, Bayernstr. 110, Nürnberg

Kosten
12 Euro

Veranstalter
Geschichte Für Alle e.V.

Anmeldung und weitere Informationen
www.geschichte-fuer-alle.de

Würzburg, Vortrag: „Die Sondergerichte 1933 – 1945 in Bayern: NS-Justizterror im rechtsstaatlichen Gewand“. Von Tobias Haaf
Okt. 29 um 18:30

Bereits 1933 richteten die Nationalsozialisten neben den bisher bestehenden Amts- und Landgerichten im ganzen Reich Sondergerichte ein. Die 1933 und 1934 verabschiedeten Gesetze gaben diesen Sondergerichten die Handhabe, gegen politische Gegner vorzugehen. Jede Kritik am Nationalsozialismus konnte nun mit Gefängnis oder mit der „Schutzhaft“ im Konzentrationslager bestraft werden. Die Gerichtsverfahren wurden beschleunigt, die Rechte der Verteidigung eingeschränkt und die Urteile sofort rechtskräftig. Rechtsmittel dagegen gab es nicht. Mit Beginn des Krieges 1939 wurden durch die „Volksschädlingsverordnung“ die Strafen weiterverschärft. Jedes kleine Vergehen konnte jetzt in Zusammenhang mit dem Kriegszustand gebracht und je nach Sicht der Richter sogar mit dem Tod bestraft werden.

Überlebende Häftlinge und die Familien der Verurteilten waren auch nach dem Krieg schwerbelastet, denn die Unrechtsurteile wurden nach 1945 nicht aufgehoben. Dies geschah erst 1998.

Referent
Tobias Haaf, Ministerialdirigent im Bayerischen Wissenschaftsministerium

Veranstalter und weitere Informationen
https://stolpersteine-wuerzburg.de

Ort
Jüdisches Gemeindezentrum Shalom Europa, Würzburg, Valentin-Becker-Str. 11

Der Eintritt ist frei.

Okt.
30
Fr.
Nürnberg, Rundgang: Das ehemalige Reichsparteitagsgelände. Geländebegehung
Okt. 30 um 10:30

Das ehemalige Reichsparteitagsgelände umfasst die bedeutendsten Relikte nationalsozialistischer Architektur in Deutschland. Der Rundgang über das weitläufige Areal erklärt nicht nur die größenwahnsinnige Kulissenarchitektur und die Funktion der Reichsparteitage als gigantische Propagandaschau, sondern erläutert auch Nürnbergs Umgang mit dem nationalsozialistischen Erbe.

Treffpunkt
Vor dem Kassencontainer des Dokuzentrums, Bayernstr. 110, Nürnberg

Kosten
12 Euro

Veranstalter
Geschichte Für Alle e.V.

Anmeldung und weitere Informationen
www.geschichte-fuer-alle.de

Nürnberg, Rundgang: Das ehemalige Reichsparteitagsgelände. Geländebegehung
Okt. 30 um 14:00

Das ehemalige Reichsparteitagsgelände umfasst die bedeutendsten Relikte nationalsozialistischer Architektur in Deutschland. Der Rundgang über das weitläufige Areal erklärt nicht nur die größenwahnsinnige Kulissenarchitektur und die Funktion der Reichsparteitage als gigantische Propagandaschau, sondern erläutert auch Nürnbergs Umgang mit dem nationalsozialistischen Erbe.

Treffpunkt
Vor dem Kassencontainer des Dokuzentrums, Bayernstr. 110, Nürnberg

Kosten
12 Euro

Veranstalter
Geschichte Für Alle e.V.

Anmeldung und weitere Informationen
www.geschichte-fuer-alle.de

Dachau, Versöhnungskirche: „… und über uns kein Himmel“. Filmgespräch zur Ausstellung über die NS-Euthanasie
Okt. 30 um 19:30 – 20:30

Parallel zur Ausstellung „… und über uns kein Himmel“ zeigen wir den Dokumentarfilm „Lebensunwert“ (45 Min., 2005) von Robert Krieg, der bereits 2007 zusammen mit Paul Brune (1935-2015), dem Protagonisten des Films, in der Versöhnungskirche zu Gast war. Der Film erzählt die wahre Geschichte eines Jungen, der als „erbkrank“ abgestempelt wurde und in das tödliche System nationalsozialistischer „Rassenhygiene“ geriet. Mit großer Sensibilität rekonstruiert Robert Krieg, wie ein Kind zwischen Waisenhaus, Gutachten und „Heilanstalten“ um sein Überleben kämpfte – in einer Zeit, in der Zehntausende in den „Kinderfachabteilungen“ des NS-Euthanasieprogramms ermordet wurden. Der Film macht sichtbar, wie Ideologie, Bürokratie und Gewalt ineinandergreifen konnten und wie dünn die Grenze zwischen Fürsorge und Vernichtung war.

Im Anschluss an die Filmvorführung besteht die Möglichkeit zum Gespräch mit dem Publizisten Robert Krieg über die Entstehung des Films, die historischen Hintergründe und die Bedeutung dieser Geschichten für unsere Erinnerungskultur.

Veranstalter
Evangelische Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau

Ort
Evangelische Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte, Alte Römer Str. 87, 85221 Dachau.
Bei Abendveranstaltungen ist der Zugang zur Versöhnungskirche nur über das Kloster Karmel, Alte Römerstr. 91 möglich

Weitere Informationen
https://www.versoehnungskirche-dachau.de/

Okt.
31
Sa.
Nürnberg, Rundgang: Das ehemalige Reichsparteitagsgelände. Geländebegehung
Okt. 31 um 10:30

Das ehemalige Reichsparteitagsgelände umfasst die bedeutendsten Relikte nationalsozialistischer Architektur in Deutschland. Der Rundgang über das weitläufige Areal erklärt nicht nur die größenwahnsinnige Kulissenarchitektur und die Funktion der Reichsparteitage als gigantische Propagandaschau, sondern erläutert auch Nürnbergs Umgang mit dem nationalsozialistischen Erbe.

Treffpunkt
Vor dem Kassencontainer des Dokuzentrums, Bayernstr. 110, Nürnberg

Kosten
12 Euro

Veranstalter
Geschichte Für Alle e.V.

Anmeldung und weitere Informationen
www.geschichte-fuer-alle.de

Nürnberg: Bus-Video-Tour über das ehemalige Reichsparteitagsgelände
Okt. 31 um 11:00 – 12:00

Ganze elf Quadratkilometer umfasste das ehemalige Reichsparteitagsgelände – der Ort, an dem die Nationalsozialisten jährlich ein aufwändiges Propagandaspektakel veranstalteten. Die Rundfahrt über das weitläufige Areal erklärt die überwältigende Kulissenarchitektur, die Funktion der Reichsparteitage und den Umgang Nürnbergs mit dem nationalsozialistischen Erbe. Während der Bustour werden zahlreiche historische Filmaufnahmen vorgeführt, die aufzeigen, was an den einzelnen Orten stattgefunden hat und wie die Veranstaltungen systematisch inszeniert wurden.

Veranstalter
Geschichte Für Alle e.V. in Kooperation mit Schielein Reisen

Weitere Informationen
https://www.geschichte-fuer-alle.de/stadtrundgaenge/einzeltickets-nuernberg/#!/e/711f77970ebe73bd765ef574737087c8

Treffpunkt
Vor dem neuen Kassencontainer des Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände

Dauer
1 Stunde

Kosten
14 Euro, ermäßigt 13 Euro

Nürnberg: Öffentliche Führung durch das Memorium Nürnberger Prozesse
Okt. 31 um 11:00

Die öffentliche Führung durch das Memorium Nürnberger Prozesse stellt Nürnberg und das Justizgebäude als historischen Gerichtsort vor.

Wichtiger Hinweis
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung ist erforderlich unter Tel. (0911) 231 – 28 614 oder per E-Mail unter memorium@stadt.nuernberg.de.
Von Freitag bis Sonntag sind Anmeldungen nur per Telefon möglich.

Treffpunkt
Eingangsbereich des Memoriums Nürnberger Prozesse. Bitte finden Sie sich 10 – 15 Minuten vor der Veranstaltung am Treffpunkt ein.

Veranstalter und weitere Informationen
https://museen.nuernberg.de/memorium-nuernberger-prozesse

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Das Forum Erinnern ist ein Serviceangebot für historisch-politische Bildungsarbeit zur Geschichte des Nationalsozialismus. Wir bieten Lehrkräften und anderen Bildungsinteressierten Orientierungshilfe in der bayerischen Erinnerungskultur. Unsere Website unterstützt Sie bei der Suche nach passenden Seminaren, Rundgängen, Ausstellungen und anderen buchbaren Bildungsangeboten. Darüber hinaus finden Sie hier öffentliche Veranstaltungen, Vorträge und Fortbildungen oder können sich von Projektideen an Schulen und anderen Bildungseinrichtungen für Ihr eigenes Projekt inspirieren lassen. Alle Angebote sind thematisch, methodisch und regional geordnet.

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