Veranstaltungskalender

Auf dieser Seite finden Sie fest termininierte, höchstens eintägige Fortbildungen, Onlinekonferenzen und öffentliche Veranstaltungen.
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Dez
3
Fr
Nürnberg und online: „Der Tod war ein Meister aus Deutschland Menschenversuche und Euthanasiemorde im Nationalsozialismus – 75 Jahre Nürnberger Ärzteprozess und Nürnberger Kodex“
Dez 3 um 18:00 – 20:00

Veranstaltet von IPPNW Nürnberg Fürth Erlangen e.V. Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges – Ärzte in sozialer Verantwortung, VVN-BdA Nürnberg Fürth und Museen der Stadt Nürnberg – Memorium Nürnberger Prozesse.

Vortragsthemen und Referenten:

„Medizin vor Gericht. Anmerkungen zum Nürnberger Ärzteprozess und Nürnberger Kodex und deren Rezeption“, Prof. Dr. med. Maike Rotzoll Institut für Geschichte und Ethik der Medizin, Ruprecht Karls Universität, Heidelberg

„NS-Psychiatrieverbrechen und Erinnerungskultur in Franken“, Dr. phil. Hans-Ludwig Siemen Psychologischer Psychotherapeut, Erlangen

„Psychiater ermordeten ihre Patienten. Nachdenken über die Psychiatrie in der Nachkriegszeit“, Prof. Dr. med. Michael von Cranach, ehemaliger ärztlicher Direktor Bezirkskrankenhaus Kaufbeuren – Fachkrankenhaus für Psychiatrie

Moderation der Podiumsdiskussion: Birgit Mair, Institut für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung (ISFBB) e.V.

Veranstaltungsflyer
https://www.isfbb.de/download/FlyerNuernbergerKodex.pdf

Teilnahme kostenfrei.

Ort
Saal 600, Memorium Nürnberger Prozesse Bärenschanzstraße 72, Nürnberg (3-G und Maskenpflicht)
online via Zoom

Anmeldung zur Präsenzveranstaltung
bis zum 1.12.2021 per E-Mail an memorium@stadt.nuernberg.de oder telefonisch unter 0911 231 28614. Es gelten die dann aktuellen Coronaregelungen, derzeit mit 3 G und Maskenpflicht.

Anmeldung zur Online-Veranstaltung
bis 26.11.2021 per E-Mail an info@isfbb.de

 

Online und Präsenz, Literaturhaus München: Multidirektionales Erinnern mit Graphic Novels
Dez 3 um 20:00
Gespräch mit Nino Bulling, Hannah Brinkmann und Barbara Yelin

In den Graphic Novels von Nino Bulling, Hannah Brinkmann und Barbara Yelin werden verdrängte, schmerzhafte und schuldbeladene Erfahrungen einerseits in Nahaufnahmen thematisiert, andererseits entsteht in der zeichnerischen Gestaltung immer wieder Distanz.

Nino Bulling hat in „Bruchlinien. Drei Episoden zum NSU“ (Spector Books) die Geschenisse um den NSU aus bisher fehlender Perspektive beleuchtet und somit die Leerstellen des Verfahrens gegen den NSU zeichnerisch rekonstruiert. Hannah Brinkmann erzählt in „Gegen mein Gewissen“ (avant-verlag) das Schicksal ihres Onkels, der sich das Leben nahm, nachdem er als überzeugter Pazifist in der Bundesrepublik der 70er Jahre vergeblich versucht hatte, den Kriegsdienst zu verweigern. Barbara Yelins „Irmina“ (Reprodukt) zeigte ein atmosphärisch dichtes Bild der schweigenden Gesellschaft in der NS-Zeit. Derzeit arbeitet sie an einer Graphic Novel über die Holocaust-Überlebende Emmie Arbel (Frühjahr 2022, C.H.Beck).

Die Comic-Künstler*innen diskutieren mit Niels Beintker über Erinnerungs-Dynamik im Spannungsfeld zwischen Bild und Text.

Ort
Literaturhaus München und Online-Livestream

Tickets
Tickets 12 Euro / 8 Euro (Saalticket), 5-15 Euro (Einzelticket, Paarticket, Family & Friends) unter literaturhaus-muenchen.reservix.de

Der Stream kann bis 5 min. vor Veranstaltungsbeginn gebucht werden & steht Ihnen dann 72 h zur Verfügung.

Veranstalter
NS-Dokumentationszentrum München in Kooperation mit der Stiftung Literaturhaus

Dez
4
Sa
München, NS-Dokuzentrum: „Das wird man doch mal sagen dürfen.“ – Radikalisierung der Mehrheitsgesellschaft? Seminar
Dez 4 um 10:00
„Umvolkung“, „Lügenpresse“, „Volksverräter“ – immer häufiger werden Begriffe aus dem nationalsozialistischen und rechtsextremistischen Sprachgebrauch auch von heutigen Politiker*innen unkritisch öffentlich verwendet. Dabei galt gerade die sprachliche Desensibilisierung in der Aufstiegsphase des Nationalsozialismus als erster Schritt zu Ausgrenzung und Verfolgung. Entsprechend stellt sich die Frage: Welche Parallelen und welche Unterschiede bestehen zwischen nationalistischen Strukturen in der Weimarer Republik und heutigen rechtspopulistischen Tendenzen?

Im Seminar betrachten wir zunächst zentrale Bausteine der nationalsozialistischen Weltanschauung. Vor diesem Hintergrund wird nach Verbindungen bzw. Kontinuitäten zu heutigen Formen antidemokratischen und rassistischen Denkens gefragt und diskutiert, inwieweit einzelne dieser Elemente auch für die gesellschaftliche Mitte anschlussfähig geworden sind.

Ort
NS-Dokumentationszentrum München

Anmeldung
erforderlich per E-Mail unter buchung.nsdoku@muenchen.de; begrenzte Teilnehmerzahl

Teilnahme
kostenfrei

Veranstalter
NS-Dokumentationszentrum München

Dez
5
So
München, NS-Dokuzentrum: München und der Nationalsozialismus. Öffentlicher Rundgang
Dez 5 um 11:00

Die Ausstellung „München und der Nationalsozialismus“ behandelt die Themen Ursprung und Aufstieg des Nationalsozialismus in München, die besondere Rolle der Stadt im Terrorsystem der Diktatur und den schwierigen Umgang mit dieser Vergangenheit seit 1945. Leitthemen und -fragen sind unter anderem „Warum München?“, „Ausgrenzung und Verfolgung“ und „Was hat das mit mir zu tun?“.

Der Rundgang vor Ort bietet einen Überblick über die vier Hauptabschnitte der Dauerausstellung. Er beginnt mit dem Ende des Ersten Weltkriegs, der Novemberrevolution im Jahr 1918 und erläutert die Entstehungs- und Aufstiegsphase der NSDAP. Darauf folgt eine kurze Darstellung der Funktionsweisen des NS-Staats und der Lebensbedingungen während der NS-Herrschaft sowie der Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs. Schließlich nimmt der Rundgang die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus bis in die Gegenwart in den Blick.

Ort
NS-Dokumentationszentrum München, Treffpunkt Foyer

Teilnahme
kostenfrei. Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt, Plätze werden ab 15 min vor Beginn vor Ort vergeben.

Veranstalter
NS-Dokumentationszentrum München

München, NS-Dokuzentrum: München und der Nationalsozialismus. Öffentlicher Rundgang
Dez 5 um 14:00

Die Ausstellung „München und der Nationalsozialismus“ behandelt die Themen Ursprung und Aufstieg des Nationalsozialismus in München, die besondere Rolle der Stadt im Terrorsystem der Diktatur und den schwierigen Umgang mit dieser Vergangenheit seit 1945. Leitthemen und -fragen sind unter anderem „Warum München?“, „Ausgrenzung und Verfolgung“ und „Was hat das mit mir zu tun?“.

Der Rundgang vor Ort bietet einen Überblick über die vier Hauptabschnitte der Dauerausstellung. Er beginnt mit dem Ende des Ersten Weltkriegs, der Novemberrevolution im Jahr 1918 und erläutert die Entstehungs- und Aufstiegsphase der NSDAP. Darauf folgt eine kurze Darstellung der Funktionsweisen des NS-Staats und der Lebensbedingungen während der NS-Herrschaft sowie der Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs. Schließlich nimmt der Rundgang die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus bis in die Gegenwart in den Blick.

Ort
NS-Dokumentationszentrum München, Treffpunkt Foyer

Teilnahme
kostenfrei. Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt, Plätze werden ab 15 min vor Beginn vor Ort vergeben.

Veranstalter
NS-Dokumentationszentrum München

München, NS-Dokuzentrum: John Heartfield. Fotografie plus Dynamit. Öffentlicher Rundgang
Dez 5 um 15:00

John Heartfield gehört zu den innovativsten Künstler*innen des 20. Jahrhundert. Seine Fotomontagen, insbesondere im Kampf gegen den Nationalsozialismus, haben nichts von ihrer Intensität und Sprengkraft eingebüßt. Seine einzigartige Bildsprache war wegweisend für den künstlerischen Umgang mit Fotografien. Heute spiegelt sie sich beispielsweise in Internetmemes. Die Ausstellung (eine Kooperation mit der Akademie der Künste in Berlin) zeigt die vielen Facetten von Heartfields Werk und setzt einen Schwerpunkt auf seine politischen Arbeiten für die AIZ.

Der Rundgang wird anhand ausgewählter Beispiele zunächst in Heartfields spezifische Bildsprache einführen: polarisierende Collagen, entstanden aus der Kombination von Pressebildern und Propagandaaufnahmen, inszenierten Fotografien und oft ironischen Kommentaren, in denen er Krieg, Faschismus und soziale Ungerechtigkeit angeprangerte. Auch das komplexe Bezugsfeld seiner Arbeiten – von Dada bis Brecht – ebenso wie Brüche und Widersprüchlichkeiten seines Werkes werden thematisiert. Vor dem Hintergrund seiner vom Exil zerrissenen Biografie werden die vielfältigen Facetten von Heartfields kraftvollem Werk aufgezeigt.

Ort
NS-Dokumentationszentrum München, Treffpunkt Foyer

Teilnahme
Kostenfrei. Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt, Plätze werden ab 15 min vor Beginn vor Ort vergeben.

Veranstalter
NS-Dokumentationszentrum München

Dez
7
Di
München, NS-Dokuzentrum: On tyranny. Zwanzig Lektionen für den Widerstand. Öffentlicher Rundgang
Dez 7 um 17:30

In „On Tyranny“ formulierte der Historiker Timothy Snyder 2017 Aufrufe zum Handeln gegen Populismus und autoritäres Führertum. Seine Thesen regen an zu Fragen und politischen Diskussionen über die Wichtigkeit des Engagement der Zivilgesellschaft für eine wehrhafte Demokratie.

Die preisgekrönte Künstlerin Nora Krug, bekannt durch ihre international beachtete Graphic Novel „Heimat“, hat die Thesen Snyders in der ihr eigenen eindrücklichen Bildsprache interpretiert. Ihre Zeichnungen, kombiniert mit Fotos und Fundstücken, erweitern Snyders Thesen um eine neue, künstlerische Dimension.

Diese Arbeiten sind als Intervention in der Ausstellung „München und der Nationalsozialismus“ zu sehen.

Im Rundgang werden ausgewählte Stationen der Intervention in den Blick genommen und ihre künstlerische Interpretation beleuchtet. Zudem eröffnet der Rundgang den Dialog mit den Themen der Ausstellung „München und der Nationalsozialismus“: Wo gibt es strukturelle Parallelen zwischen populistischen Mechanismen in der Weimarer Republik und aktuellen Strömungen? Und wo ist, gerade mit Blick auf die Geschichte, jeder Einzelne in der Zivilgesellschaft aufgerufen, nachzufragen und zu handeln für die Demokratie?

Ort
NS-Dokumentationszentrum München, Treffpunkt Foyer

Teilnahme
kostenfrei. Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt, Plätze werden ab 15 min vor Beginn vor Ort vergeben.

Veranstalter und weitere Informationen
NS-Dokumentationszentrum München

Dez
9
Do
Online-Rundgang: München und der Nationalsozialismus – NS-Dokuzentrum
Dez 9 um 18:30
Der Rundgang findet online über die Plattform „Zoom“ statt. Nach Anmeldung unter buchung.nsdoku@muenchen.de erhalten Sie die Zugangsdaten.

Die Ausstellung „München und der Nationalsozialismus“ behandelt die Themen Ursprung und Aufstieg des Nationalsozialismus in München, die besondere Rolle der Stadt im Terrorsystem der Diktatur und den schwierigen Umgang mit dieser Vergangenheit seit 1945. Leitthemen und -fragen sind unter anderem „Warum München?“, „Ausgrenzung und Verfolgung“ und „Was hat das mit mir zu tun?“.

Der Online-Rundgang bietet einen Überblick über die vier Hauptabschnitte der Dauerausstellung. Er beginnt mit dem Ende des Ersten Weltkriegs, der Novemberrevolution im Jahr 1918 und erläutert die Entstehungs- und Aufstiegsphase der NSDAP. Darauf folgt eine kurze Darstellung der Funktionsweisen des NS-Staats und der Lebensbedingungen während der NS-Herrschaft sowie der Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs. Schließlich nimmt der Rundgang die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus bis in die Gegenwart in den Blick.

Ort
Online-Rundgang über die Plattform „Zoom“.

Anmeldung
per E-Mail erforderlich unter buchung.nsdoku@muenchen.de (bei Rundgängen am Sonntag bis freitags 12.00 Uhr); begrenzte Teilnehmerzahl

Teilnahme
kostenfrei

Veranstalter
NS-Dokumentationszentrum München

Dez
12
So
München, NS-Dokuzentrum: München und der Nationalsozialismus. Öffentlicher Rundgang
Dez 12 um 11:00

Die Ausstellung „München und der Nationalsozialismus“ behandelt die Themen Ursprung und Aufstieg des Nationalsozialismus in München, die besondere Rolle der Stadt im Terrorsystem der Diktatur und den schwierigen Umgang mit dieser Vergangenheit seit 1945. Leitthemen und -fragen sind unter anderem „Warum München?“, „Ausgrenzung und Verfolgung“ und „Was hat das mit mir zu tun?“.

Der Rundgang vor Ort bietet einen Überblick über die vier Hauptabschnitte der Dauerausstellung. Er beginnt mit dem Ende des Ersten Weltkriegs, der Novemberrevolution im Jahr 1918 und erläutert die Entstehungs- und Aufstiegsphase der NSDAP. Darauf folgt eine kurze Darstellung der Funktionsweisen des NS-Staats und der Lebensbedingungen während der NS-Herrschaft sowie der Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs. Schließlich nimmt der Rundgang die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus bis in die Gegenwart in den Blick.

Ort
NS-Dokumentationszentrum München, Treffpunkt Foyer

Teilnahme
kostenfrei. Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt, Plätze werden ab 15 min vor Beginn vor Ort vergeben.

Veranstalter
NS-Dokumentationszentrum München

München, NS-Dokuzentrum: München und der Nationalsozialismus. Öffentlicher Rundgang
Dez 12 um 14:00

Die Ausstellung „München und der Nationalsozialismus“ behandelt die Themen Ursprung und Aufstieg des Nationalsozialismus in München, die besondere Rolle der Stadt im Terrorsystem der Diktatur und den schwierigen Umgang mit dieser Vergangenheit seit 1945. Leitthemen und -fragen sind unter anderem „Warum München?“, „Ausgrenzung und Verfolgung“ und „Was hat das mit mir zu tun?“.

Der Rundgang vor Ort bietet einen Überblick über die vier Hauptabschnitte der Dauerausstellung. Er beginnt mit dem Ende des Ersten Weltkriegs, der Novemberrevolution im Jahr 1918 und erläutert die Entstehungs- und Aufstiegsphase der NSDAP. Darauf folgt eine kurze Darstellung der Funktionsweisen des NS-Staats und der Lebensbedingungen während der NS-Herrschaft sowie der Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs. Schließlich nimmt der Rundgang die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus bis in die Gegenwart in den Blick.

Ort
NS-Dokumentationszentrum München, Treffpunkt Foyer

Teilnahme
kostenfrei. Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt, Plätze werden ab 15 min vor Beginn vor Ort vergeben.

Veranstalter
NS-Dokumentationszentrum München