Veranstaltungskalender

Auf dieser Seite finden Sie fest termininierte, höchstens eintägige Fortbildungen, Onlinekonferenzen und öffentliche Veranstaltungen.
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Okt
16
Sa
München, NS-Dokuzentrum: Lange Nacht der Münchner Museen. Rundgänge
Okt 16 um 18:00

Diese Jahr feiert München wieder die Langen Nacht der Münchner Museen und das NS-Dokumentationszentrum München beteiligt sich mit Kurzrundgängen durch die aktuellen Ausstellungen und einer Vorführung des Münchner Projekts „Lernen mit Digitalen Zeugnissen“.

19.00 und 22.00 | On Tyranny. Zwanzig Lektionen für den Widerstand

30-minütiger Kurzrundgang

In der Ausstellung, die auf den Illustrationen der preisgekrönten Künstlerin und Autorin Nora Krugs sowie ihrer Beschäftigung mit historischen Erfahrungen und politischem Handeln der Gegenwart beruht, treten Zitate aus Timothy Snyders 2017 veröffentlichten Band „On Tyranny“ in Dialog mit den Originalzeichnungen und Collagen der Künstlerin.

20.00 und 23.00 Uhr | Ende der Zeitzeugenschaft?

30-minütiger Kurzrundgang

Die Ausstellung richtet den Blick auf die Geschichte der Zeitzeugenschaft und erkundet die komplexe Beziehung zwischen Zeitzeuge und Interviewer, Medium und Gesellschaft. Dabei steht die Erinnerung an die Shoah, wie sie in Interviews und Aufnahmen von öffentlichen Auftritten der Zeitzeug*innen überliefert ist, im Fokus.

21.00 Uhr | Lernen mit Digitalen Zeugnissen

Im Münchner Projekt LediZ wurden deutschsprachige interaktive Zeugnisse der Holocaust-Überlebenden Abba Naor und Eva Umlauf angefertigt. Die Besucher*innen haben Gelegenheit, mit der von Studierenden der LMU München betreuten 3D-Version zu interagieren.

Ort
NS-Dokumentationszentrum München

Eintritt
15 €, erhätlich unter www.muenchner.de/museumsnacht

Veranstalter
NS-Dokumentationszentrum München in Kooperation mit der Langen Nacht der Münchner Museen

Okt
17
So
München, NS-Dokuzentrum: München und der Nationalsozialismus. Öffentlicher Rundgang
Okt 17 um 11:00

Die Ausstellung „München und der Nationalsozialismus“ behandelt die Themen Ursprung und Aufstieg des Nationalsozialismus in München, die besondere Rolle der Stadt im Terrorsystem der Diktatur und den schwierigen Umgang mit dieser Vergangenheit seit 1945. Leitthemen und -fragen sind unter anderem „Warum München?“, „Ausgrenzung und Verfolgung“ und „Was hat das mit mir zu tun?“.

Der Rundgang vor Ort bietet einen Überblick über die vier Hauptabschnitte der Dauerausstellung. Er beginnt mit dem Ende des Ersten Weltkriegs, der Novemberrevolution im Jahr 1918 und erläutert die Entstehungs- und Aufstiegsphase der NSDAP. Darauf folgt eine kurze Darstellung der Funktionsweisen des NS-Staats und der Lebensbedingungen während der NS-Herrschaft sowie der Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs. Schließlich nimmt der Rundgang die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus bis in die Gegenwart in den Blick.

Ort
NS-Dokumentationszentrum München, Treffpunkt Foyer

Teilnahme
kostenfrei. Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt, Plätze werden ab 15 min vor Beginn vor Ort vergeben.

Veranstalter
NS-Dokumentationszentrum München

München, NS-Dokuzentrum: München und der Nationalsozialismus. Öffentlicher Rundgang
Okt 17 um 14:00

Die Ausstellung „München und der Nationalsozialismus“ behandelt die Themen Ursprung und Aufstieg des Nationalsozialismus in München, die besondere Rolle der Stadt im Terrorsystem der Diktatur und den schwierigen Umgang mit dieser Vergangenheit seit 1945. Leitthemen und -fragen sind unter anderem „Warum München?“, „Ausgrenzung und Verfolgung“ und „Was hat das mit mir zu tun?“.

Der Rundgang vor Ort bietet einen Überblick über die vier Hauptabschnitte der Dauerausstellung. Er beginnt mit dem Ende des Ersten Weltkriegs, der Novemberrevolution im Jahr 1918 und erläutert die Entstehungs- und Aufstiegsphase der NSDAP. Darauf folgt eine kurze Darstellung der Funktionsweisen des NS-Staats und der Lebensbedingungen während der NS-Herrschaft sowie der Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs. Schließlich nimmt der Rundgang die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus bis in die Gegenwart in den Blick.

Ort
NS-Dokumentationszentrum München, Treffpunkt Foyer

Teilnahme
kostenfrei. Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt, Plätze werden ab 15 min vor Beginn vor Ort vergeben.

Veranstalter
NS-Dokumentationszentrum München

Okt
19
Di
München, NS-Dokuzentrum: On tyranny. Zwanzig Lektionen für den Widerstand. Öffentlicher Rundgang
Okt 19 um 17:30

In „On Tyranny“ formulierte der Historiker Timothy Snyder 2017 Aufrufe zum Handeln gegen Populismus und autoritäres Führertum. Seine Thesen regen an zu Fragen und politischen Diskussionen über die Wichtigkeit des Engagement der Zivilgesellschaft für eine wehrhafte Demokratie.

Die preisgekrönte Künstlerin Nora Krug, bekannt durch ihre international beachtete Graphic Novel „Heimat“, hat die Thesen Snyders in der ihr eigenen eindrücklichen Bildsprache interpretiert. Ihre Zeichnungen, kombiniert mit Fotos und Fundstücken, erweitern Snyders Thesen um eine neue, künstlerische Dimension.

Diese Arbeiten sind als Intervention in der Ausstellung „München und der Nationalsozialismus“ zu sehen.

Im Rundgang werden ausgewählte Stationen der Intervention in den Blick genommen und ihre künstlerische Interpretation beleuchtet. Zudem eröffnet der Rundgang den Dialog mit den Themen der Ausstellung „München und der Nationalsozialismus“: Wo gibt es strukturelle Parallelen zwischen populistischen Mechanismen in der Weimarer Republik und aktuellen Strömungen? Und wo ist, gerade mit Blick auf die Geschichte, jeder Einzelne in der Zivilgesellschaft aufgerufen, nachzufragen und zu handeln für die Demokratie?

Ort
NS-Dokumentationszentrum München, Treffpunkt Foyer

Teilnahme
kostenfrei. Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt, Plätze werden ab 15 min vor Beginn vor Ort vergeben.

Veranstalter und weitere Informationen
NS-Dokumentationszentrum München

Okt
20
Mi
München, NS-Dokuzentrum: Lernen mit digitalen Zeugnissen. Präsentation
Okt 20 um 10:00

Überlebende spielen seit vielen Jahren eine bedeutende Rolle bei der Auseinandersetzung mit den Themen Holocaust und Nationalsozialismus, sowohl im pädagogischen als auch im historiografischen Kontext. Mit dem Ableben der letzten Zeitzeug*innen wird aber die Phase, in der sie ihre eigene Lebensgeschichte erzählen und besprechen können, in absehbarer Zeit zu Ende gehen. Können dennoch Bestandteile des Zeitzeug*innengesprächs für kommende Generationen bewahrt werden? Ein Ansatz hierfür besteht in der Entwicklung interaktiver Zeugnisse: Dabei werden Überlebensgeschichten in 3D aufgezeichnet und mit einer interaktiven Komponente versehen. Im Münchner Projekt LediZ (Lernen mit digitalen Zeugnissen) wurden deutschsprachige interaktive Zeugnisse der Holocaust-Überlebenden Abba Naor und Eva Umlauf angefertigt. Für die Erstellung der Zeugnisse wurden Abba Naor und Eva Umlauf in einem Filmstudio jeweils etwa 1.000 Fragen gestellt. Die so gewonnenen Antwortvideos wurden mit einem aufwendig trainierten Spracherkennungsprogramm versehen, die es Nutzer*innen erlaubt, den Zeugnissen Fragen zu stellen und Antworten zu erhalten.

In der Veranstaltung wird das Zeitzeug*innenprojekt vorgestellt. Die Besucher*innen haben Gelegenheit, mit der von Studierenden der LMU München betreuten 3D-Version zu interagieren. Projektmitarbeiter*innen evaluieren die Präsentationen.

Ort
NS-Dokumentationszentrum München, Auditorium

Eintritt
frei

Anmeldung
für Gruppen per E-Mail an buchung.nsdoku@muenchen.de; begrenzte Teilnehmer*innenzahl

Veranstalter
NS-Dokumentationszentrum München in Kooperation mit dem Projekt LediZ – Lernen mit digitalen Zeugnissen

Dachau, KZ-Gedenkstätte: Musik im KZ Dachau. Themenrundgang mit Gespräch
Okt 20 um 10:30 – 14:00

Veranstalter: Evangelisches Bildungswerk München e.V. und Münchner Bildungswerk

„Es tat wohl, hier in Dachau Musik zu hören. Aber die Gesichter, die Gesichter! Alle blickten in die gleiche Richtung zur Musik hin. Sie vergaßen sich für eine Weile, sie gehörten wieder sich, ihren Gedanken, ihren Erinnerungen.“

Das vorliegende Zitat des Dachau-Überlebenden Edgar Kupfer-Koberwitz lässt die Tragweite der Wirkung von Musik im KZ für die Gefangenen erahnen. Den teilweise positiven Erfahrungen der Inhaftierten werden ambivalente Schilderungen zur Rolle  von Musik im Lageralltag gegenübergestellt.

Mittels ausgewählter Biografien und Tonbeispielen aus verschiedenen Perspektiven soll die Rolle und Funktion von Musik im Zusammenhang mit der komplexen Historie des KZ Dachau und seiner Nachgeschichte im Rundgang vorgestellt werden.

Referent
Ulrich Unseld, Archivpädagoge an der KZ-Gedenkstätte Dachau

Treffpunkt
Besucherzentrum KZ-Gedenkstätte, Pater-Roth-Str. 2a, 85221 Dachau

Anmeldung und weitere Informationen
www.ebw-muenchen.de
Anmeldeschluss ist der 5.10.2021

München, DGB Bildungswerk: Literatur und NS-Widerstand – Ein Rundgang auf dem Friedhof Bogenhausen. Stadtteilrundgang
Okt 20 um 15:30 – 17:30

„Es ist die höchste Pflicht für jeden von uns, sie (die Nazis) zu besiegen“, mahnte einst die Schriftstellerin Annette Kolb, die heute neben vielen anderen Prominenten auf dem idyllischen Bogenhausener Friedhof ruht. Auf unserem Rundgang besuchen wir die Grabstätten prominenter Schriftsteller und Künstler und betrachten dabei nicht nur ihr Leben und Werk, sondern auch ihre Position gegenüber dem NS-Regime im Dritten Reich: Oskar Maria Grafs öffentlicher Aufschrei „Verbrennt mich!“ nach der Bücherverbrennung von 1933; Liesl Karlstadts (lange unveröffentlichte) Parodie auf Hitlers Reden; Erich Kästners waghalsiger Entschluss, selbst unter Lebensgefahr bis zum Kriegsende in Deutschland auszuharren. Die Führung endet beim Denkmal des ermordeten Widerstandskämpfers Pater Alfred Delp SJ.

Veranstalter
DGB Bildungswerk Bayern e.V., Region München

Treffpunkt
Vor der Kirche St. Georg, Bogenhauser Kirchplatz 1

Eintritt
7,- Euro

Referentin
Rita Steininger

Kursnummer: A027-21/2.

Eine Anmeldung ist erforderlich.

Anmeldung
https://www.bildungswerk-bayern.de/muenchenprogramm oder per E-Mail an anmeldung@bildungswerk-bayern.de

 

Online-Rundgang: München und der Nationalsozialismus – NS-Dokuzentrum
Okt 20 um 18:30
Der Rundgang findet online über die Plattform „Zoom“ statt. Nach Anmeldung unter buchung.nsdoku@muenchen.de erhalten Sie die Zugangsdaten.

Die Ausstellung „München und der Nationalsozialismus“ behandelt die Themen Ursprung und Aufstieg des Nationalsozialismus in München, die besondere Rolle der Stadt im Terrorsystem der Diktatur und den schwierigen Umgang mit dieser Vergangenheit seit 1945. Leitthemen und -fragen sind unter anderem „Warum München?“, „Ausgrenzung und Verfolgung“ und „Was hat das mit mir zu tun?“.

Der Online-Rundgang bietet einen Überblick über die vier Hauptabschnitte der Dauerausstellung. Er beginnt mit dem Ende des Ersten Weltkriegs, der Novemberrevolution im Jahr 1918 und erläutert die Entstehungs- und Aufstiegsphase der NSDAP. Darauf folgt eine kurze Darstellung der Funktionsweisen des NS-Staats und der Lebensbedingungen während der NS-Herrschaft sowie der Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs. Schließlich nimmt der Rundgang die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus bis in die Gegenwart in den Blick.

Ort
Online-Rundgang über die Plattform „Zoom“.

Anmeldung
per E-Mail erforderlich unter buchung.nsdoku@muenchen.de (bei Rundgängen am Sonntag bis freitags 12.00 Uhr); begrenzte Teilnehmerzahl

Teilnahme
kostenfrei

Veranstalter
NS-Dokumentationszentrum München

Okt
21
Do
VHS Augsburg: Der jüdische Friedhof in Kriegshaber. Rundgang
Okt 21 um 16:00 – 17:30

Der jüdische Friedhof in Kriegshaber spiegelt das Leben der Landjuden im Augsburger Umland wider. Seit 1627 belegten die Kriegshaber Jüdinnen und Juden die Begräbnisstätte gemeinsam mit den jüdischen Gemeinden von Pfersee, Steppach, Schlipsheim und Fischach. Im 19. Jahrhundert bestatteten hier vorübergehend auch die Jüdinnen und Juden von München und Augsburg ihre Toten.
Themen des Rundgangs: Umgang mit Tod und Trauer im Judentum, Belegung des Friedhofs und Gestaltung der Grabstätten vom 17. bis 20. Jahrhundert, exemplarische Biografien von Bestatteten.

Herren bitte mit Kopfbedeckung!

Kleingruppe mit maximal 8 Teilnehmer*innen.
Anmeldung unbedingt erforderlich!
TH11754 1 Kurstag am 21.10.21
Donnerstag von 16:00 bis 17:30 Uhr
Treff: Israelitischer Friedhof Kriegshaber, Hooverstr. 15
Frank Schillinger
€ 6,00

Anmeldung unter der jeweiligen Kursnummer unter:

verwaltung@vhs-augsburg.de

Tel. 0821/50265-0

Oder über die Website: www.vhs-augsburg.de

München, NS-Dokuzentrum: „Seine Schatten, meine Bilder“. Zeitzeugengespräch mit Jens-Jürgen Ventzki
Okt 21 um 18:00

Die Frage, wie man mit der Mittäterschaft der eigenen Vorfahren umgeht, stellte sich für Jens-Jürgen Ventzki 1990 als er die deutliche Handschrift seines Vaters auf einem Dokument entdeckte, in dem die weitere Verwendung der Kleidung der ermordeten Juden aus dem Konzentrationslager Chelmno beschrieben wird. Der Vater, Werner Ventzki, war Oberbürgermeister in dem von den Nationalsozialisten besetzten Litzmannstadt (Łódź). In dieser Funktion unterstand ihm auch die Verwaltung des dortigen Ghettos. Was Werner Ventzki dort aber genau machte und welche Aufgaben seine Stellung mit sich brachte, war in der Familie nie ein Gesprächsthema.

Anhand von Fotos, Dokumenten und Erinnerungen zeichnet Jens-Jürgen Ventzki in dem Online-Gespräch den Lebensweg seines Vaters als Gauamtsleiter, Reichsredner, Oberbürgermeister, als Mitglied der Waffen-SS und als Beamter der Bundesrepublik nach.

Die Veranstaltung findet im Begleitprogramm der Ausstellung „Ende der Zeitzeugenschaft?“ statt.

Ort
NS-Dokumentationszentrum München. Sollte das Gespräch coronabedingt nicht vor Ort möglich sein, findet es online über die Plattform „Zoom“ statt.

Teilnahme
frei

Anmeldung
erforderlich per E-Mail unter buchung.nsdoku@muenchen.de. Nach verbindlicher Anmeldung erhalten Sie die Zugangsdaten.

Veranstalter
NS-Dokumentationszentrum München