Veranstaltungskalender

Auf dieser Seite finden Sie fest termininierte, höchstens eintägige Fortbildungen, Onlinekonferenzen und öffentliche Veranstaltungen.
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Sep
22
Mi
VHS München: Das „Dritte Reich“ im Film: Nachkriegsfilme der besiegten „Achse“. Vortrag
Sep 22 um 18:00 – 19:30

Die Vorträge untersuchen, wie seit den 1940er Jahren ausgewählte Filme den Nationalsozialismus darstellen.

Historische Filme werden oftmals nach ihrer Authentizität beurteilt. Dabei gerät in Vergessenheit, dass sie meist eher die Epoche widerspiegeln, in der sie produziert wurden, als das eigentliche historische Ereignis, das sie nacherzählen. Ziel ist es, Kinofilme als historische Quelle zu erschließen und deren Stellenwert in der Erinnerungskultur und Vergangenheitsbewältigung der NS-Verbrechen einzuordnen.

„Deutschland im Jahre Null“, Italien 1947, Regie: Roberto Rossellini
Erzählt wird die Geschichte des zwölfjährigen Edmund, der im zerbombten Nachkriegs-Berlin unablässig – und häufig vergebens – damit beschäftigt ist, den Lebensunterhalt seiner Familie zu sichern.

„Der Arzt von Stalingrad“, BRD 1958, Regie: Géza von Radványi
Stabsarzt Dr. Fritz Böhler gerät nach der Schlacht von Stalingrad in sowjetische Kriegsgefangenschaft. Der Alltag im Lager ist hart, doch Böhler versucht trotz aller Widrigkeiten, seinen mitgefangenen Kameraden zu helfen und erringt so schließlich auch den – fragilen – Respekt seiner Feinde.

 

PD Dr. Tobias Hof

M110724
Gasteig · Rosenheimer Str. 5
Mittwoch 22.9.2021, 18.00 bis 19.30 Uhr
€ 6.– (€ 3.– Schüler/Studenten)
Anmeldung erforderlich
barrierefrei

 

Anmeldung:

online unter: www.mvhs.de
telefonisch: (089) 48006-6239

München und online: „Interaktive Zeugnisse von Holocaust-Überlebenden – Technische Spielerei oder Potenzial für die historisch-politische Bildung?“ Mit Karsten Fischer und Markus Gloe
Sep 22 um 19:00 – 20:30

Seit 2012 werden in den USA interaktive Zeugnisse von Holocaust-Überlebenden in englischer Sprache hergestellt. Seit 2020 gibt es auch die ersten deutschsprachigen interaktiven 3D-Zeugnisse von den beiden Holocaust-Überlebenden Eva Umlauf und Abba Naor. Das Projekt „Lernen mit digitalen Zeugnissen“ (LediZ) der LMU München sammelt seit dem Erfahrungen im Einsatz an Schulen, Gedenkstätten und Museen. Ist das alles nur eine technische Spielerei oder ergeben sich neue Möglichkeiten für die historische-politische Bildung?

Referenten
Karsten Fischer ist Professor für Politische Theorie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit April 2010 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Politische Theorie am Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft, dessen Direktor er ist. Er ist in München zudem Sprecher des Munich Center on Governance, Communication, Public Policy and Law, Mitglied der fakultätsübergreifenden Forschungseinrichtung Münchner Kompetenzzentrum Ethik, Mitglied des Internationalen Graduiertenkollegs „Religiöse Kulturen im Europa des 19. und 20. Jahrhunderts“ und Gründer des wissenschaftlichen Beirats des Zentrums für Israel-Studien an der Abteilung für Jüdische Geschichte und Kultur der LMU.

Markus Gloe ist Professor für Politische Bildung und Didaktik für Sozialkunde am Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft der LMU München. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Feld der historisch-politischen Bildung, insbesondere der Holocaust Education, sowie der Erforschung von Unterrichtsmethoden sowie demokratiepädagogischer Projekte. Seit einigen Jahren befasst er sich mit der Erstellung und Erforschung interaktiven 3D-Zeugnissen von Holocaust-Überlebenden.

Veranstalter
Salon Luitpold im Café Luitpold, München

Weitere Informationen und Anmeldung
https://www.cafe-luitpold.de/salon-luitpold-22-09-2021-1900-2030-uhr/

Sep
23
Do
München, DGB Bildungswerk: Monumente der Macht – Vom Königsplatz zum Alten Botanischen Garten. Stadtteilrundgang
Sep 23 um 16:00 – 17:30

Mit den Bauten des ehemaligen NSDAP-Parteizentrums am Königsplatz legten die Nationalsozialisten den Grundstein für ihre architektonische Machtideologie. Doch nicht nur der einstige Führerbau oder das Verwaltungsgebäude lassen ihre Funktion als Propagandainstrument erkennen. Den meisten eher unbekannt gehörten auch die Bauten um den Alten Botanischen Garten zum umfassenden Bauplan Hitlers, der unvorstellbare Ausmaße annehmen sollte. Wir schauen uns in einem Rundgang die Bauwerke und das Areal vom Königsplatz zum Alten Botanischen Garten an und beschäftigen uns mit dem Zusammenhang von Macht und Architektur.

Veranstalter
DGB Bildungswerk Bayern e.V., Region München

Treffpunkt
Vor dem NS-Dokumentationszentrum, Max-Mannheimer-Platz 1

Eintritt
7,- Euro

Referentin
Dr. Petra Kissling-Koch

Kursnummer: A015-21/2

Eine Anmeldung ist erforderlich.

Anmeldung
https://www.bildungswerk-bayern.de/muenchenprogramm oder per E-Mail an anmeldung@bildungswerk-bayern.de

Sep
25
Sa
VHS Erlangen: Dokumentationsort Hersbruck/Happurg. Exkursion
Sep 25 um 14:00 – 16:00

Dokumentationsort Hersbruck/Happurg (Exkursion) – Exkursion zum ehemaligen KZ-Außenlager Hersbruck und dem Doggerstollen

Wenn wir geschichtsträchtige Orte besuchen, so sind wir gewohnt, dass die Umgebung, die Atmosphäre, die Mauern und Gebäude uns ihre Geschichte erzählen und einen Eindruck ihrer Zeit vermitteln. Manchmal ist aber auch von einem noch so wichtigen Ort nicht mehr viel übrig. Und trotzdem muss seine Geschichte erzählt und bewahrt werden. So ist das auch im Falle des KZ-Außenlagers Hersbruck. Seit dem Krieg wurde das Gelände des Lagers weitgehend überbaut, und heute erinnert nur wenig an die traurige Vergangenheit des Geländes. In Hersbruck befand sich von Juli 1944 bis April 1945 das zweitgrößte Außenlager des Konzentrationslagers Flossenbürg. Neben der Geschichte des Lagers und seiner Topographie werden bei der Exkursion der Dokumentationsort sowie der Eingang zu einem Doggerstollen aufgesucht.

In Kooperation mit den mittelfränkischen Volkshochschulen.

Barbara Raub/Kornelius Schlehlein

Treffpunkt: 91217 Hersbruck, Finanzamt, Amberger Str. 76, Parkplatz

2 1W 20 10 35, 9,00 EUR

Anmeldung über www.vhs-erlangen.de.

Sep
26
So
Stattreisen München e.V.: München in den 1920er Jahren. Mythos und Wirklichkeit. Stadtrundgang
Sep 26 um 16:00 – 18:00

Die 1920er Jahre waren auch in München eine spannende Zeit. Manches von damals kommt uns bekannt vor: Schillerndes Nachtleben, boomendes Kino, Neues Bauen, avantgardistisches Theater, aber auch Hungerjahre, Inflation, Wohnungsnot, Putschversuche und politische Radikalisierung.

Die 20er Jahre faszinieren – heute mehr denn je. Entdecken Sie Licht und Schatten dieser ungewöhnlichen Epoche bei einer spannenden Spurensuche in der Innenstadt.

Dauer
1,5-2 Stunden

Treffpunkt
Filmtheater am Sendlinger Tor, neben dem Kiosk (U-Bahn / Tram / Bus: Sendlinger Tor)

Preis
13 Euro, 11 Euro ermäßigt

Weitere Informationen
https://www.stattreisen-muenchen.de/fuehrungen/munchen-den-1920er-jahren

 

Sep
27
Mo
VHS Augsburg: Erinnerungsarbeit in Augsburg. Vortrag
Sep 27 um 19:00 – 20:30

Text ab Ende Juli online auf der Website der VHS Augsburg

TH11530              1 Kurstag am 27.09.21

Montag von 19:00 bis 20:30 Uhr

vhs – Raum 103/I, Willy-Brandt-Platz 3a

Friedrich Schwarzbäcker

€ 6,00 – (AK + EUR 1,00)

 

Anmeldung unter der jeweiligen Kursnummer unter:

verwaltung@vhs-augsburg.de

Tel. 0821/50265-0

Oder über die Website: www.vhs-augsburg.de

Sep
29
Mi
München, DGB Bildungswerk: Architektur des Nationalsozialismus – vom Odeonsplatz zur Prinzregentenstraße. Stadtteilrundgang
Sep 29 um 16:00 – 17:30

In München entstehen ab 1933 die ersten Monumentalbauten des Nationalsozialismus. Mit überdimensionaler Propagandaarchitektur und breiten Prachtstraßen werden massive städtebauliche Eingriffe geplant, die in ihren Anfängen heute noch zu sehen sind. Sie dienen auch als Kulisse für Festumzüge wie am „Tag der Deutschen Kunst“. Wir schauen uns in einem Rundgang vom Odeonsplatz über die Ludwigstraße bis zur Prinzregentenstraße Staats- und Kulturbauten an, die heute zum Stadtbild Münchens gehören, aber ihren Ursprung nicht gleich erkennen lassen.

Veranstalter
DGB Bildungswerk Bayern e.V., Region München

Treffpunkt
Feldherrnhalle, Odeonsplatz

Eintritt
7,- Euro

Referentin
Dr. Petra Kissling-Koch

Im Rahmen von Arbeit und Leben München. Kursnummer: A016*-21/2

Eine Anmeldung ist erforderlich.

Anmeldung
https://www.bildungswerk-bayern.de/muenchenprogramm oder per E-Mail an anmeldung@bildungswerk-bayern.de

VHS München: Das „Dritte Reich“ im Film: Das „Monster“ verstehen – Nazis im Kino des Kalten Krieges. Vortrag
Sep 29 um 18:00 – 19:30

Die Vorträge untersuchen, wie seit den 1940er Jahren ausgewählte Filme den Nationalsozialismus darstellen.

Historische Filme werden oftmals nach ihrer Authentizität beurteilt. Dabei gerät in Vergessenheit, dass sie meist eher die Epoche widerspiegeln, in der sie produziert wurden, als das eigentliche historische Ereignis, das sie nacherzählen. Ziel ist es, Kinofilme als historische Quelle zu erschließen und deren Stellenwert in der Erinnerungskultur und Vergangenheitsbewältigung der NS-Verbrechen einzuordnen.

„Marathon Man“, USA 1976, Regie: John Schlesinger
Dustin Hoffman als New Yorker Student Thomas ‚Babe‘ Levy gerät ahnungslos und unschuldig in das tödliche Intrigennetz um einen ehemaligen KZ-Arzt und einen millionenschweren Diamantendiebstahl.

 

PD Dr. Tobias Hof

M110726
Gasteig · Rosenheimer Str. 5 ·
Mittwoch 29.9.2021, 18.00 bis 19.30 Uhr · ·
€ 6.– (€ 3.– Schüler/Studenten) ·
Anmeldung erforderlich ·
barrierefrei

 

Anmeldung:

online unter: www.mvhs.de
telefonisch: (089) 48006-6239

Sep
30
Do
VHS Augsburg: Der jüdische Friedhof in der Haunstetter Straße. Rundgang
Sep 30 um 16:00 – 17:30

Der 1876 angelegte jüdische Friedhof wird bis heute belegt. Die Grabsteine dokumentieren die wechselvolle jüdische Geschichte Augsburgs in den letzten eineinhalb Jahrhunderten. Nach einer allgemeinen Einführung in den Umgang mit Tod und Trauer im Judentum erfahren Sie, wie sich in der Gestaltung der Grabstätten die Lebenserfahrungen und das Selbstverständnis der Jüdinnen und Juden widerspiegeln, die den Friedhof für Bestattungen genutzt haben und nutzen.

Herren bitte mit Kopfbedeckung!

Kleingruppe mit max. 8 Teilnehmer*innen.

Anmeldung unbedingt erforderlich!

VHS Augsburg
TH11752 1 Kurstag am 30.09.21
Donnerstag von 16:00 bis 17:30 Uhr
Treff: Israelitischer Friedhof Haunstetten, Berufsschule, Haunstetter Straße 64
Frank Schillinger
€ 6,00

Anmeldung unter der jeweiligen Kursnummer unter:

verwaltung@vhs-augsburg.de

Tel. 0821/50265-0

Oder über die Website: www.vhs-augsburg.de

Okt
1
Fr
München oder online, Buchvorstellung: Uwe Wittstock „Februar 33 – Der Winter der Literatur“.
Okt 1 um 19:00 – 20:30

Es ging rasend schnell. Der Februar 1933 war der Monat, in dem sich auch für die Schriftsteller in Deutschland alles entschied. Uwe Wittstock erzählt die Chronik eines angekündigten und doch nicht für möglich gehaltenen Todes. Von Tag zu Tag verfolgt er, wie das glanzvolle literarische Leben der Weimarer Zeit einem langen Winter wich und sich das Netz für Thomas Mann und Bertolt Brecht, für Else Lasker-Schüler, Alfred Döblin und viele andere immer fester zuzog.

Montag, 30. Januar. Joseph Roth will die Nachrichten, die der Tag bringen wird, nicht mehr in Berlin abwarten. Schon früh morgens fährt er zum Bahnhof und nimmt den Zug nach Paris. Thomas Mann in München derweil kümmert sich die kommenden zehn Tage kaum um Politik, dafür umso mehr um seinen Vortrag über Richard Wagner. Immer ganz dicht an den Menschen, entfaltet Uwe Wittstock ein Mosaik der Ereignisse und vergegenwärtigt die Atmosphäre dieser Tage, die von Angst und Selbsttäuschung unter den Schriftstellern, von Passivität bei den einen und Entschlossenheit bei den anderen gezeichnet ist. Wer schmiegte sich den neuen Machthabern an, wer muss um sein Leben fürchten und fliehen? Auf der Grundlage von teils unveröffentlichtem Archivmaterial entsteht ein ungeheuer dichtes Bild einer ungeheuren Zeit.

Referenten
Uwe Wittstock ist Literaturkritiker und Buchautor. Bis 2018 war er Redakteur des «Focus», für den er heute als Kolumnist schreibt. Zuvor hat er als Literaturredakteur für die FAZ (1980 – 1989), als Lektor bei S. Fischer (1989 – 1999) und als stellvertretender Feuilletonchef und Kulturkorrespondent für die «Welt» (2000 – 2010) gearbeitet. Er wurde mit dem Theodor-Wolff-Preis für Journalismus ausgezeichnet.

Axel Hacke ist deutscher Journalist und Schriftsteller. Von 1981 bis 2000 arbeitete er als Redakteur bei der Süddeutschen Zeitung, zunächst vier Jahre lang als Sportreporter, danach als politischer Kommentator, vor allem aber als einer der Autoren des „Streiflichts“ auf der ersten Seite der SZ und als Autor vieler Reportagen auf der Seite Drei des Blattes. Er berichtete, schrieb Porträts (zum Beispiel über den Modeschöpfer Wolfgang Joop), berichtete über den politischen Alltag in Bonn und Berlin sowie über die Wendezeit in der DDR und den neuen Bundesländern und war Korrespondent bei vielen Olympischen Spielen und Fußball-Weltmeisterschaften. Seit 2000 ist Axel Hacke als Kolumnist und Schriftsteller freiberuflich tätig.

Veranstalter
Salon Luitpold im Café Luitpold, München

Weitere Informationen und Anmeldung
https://www.cafe-luitpold.de/salon-luitpold-c-o-c-h-beck-01-10-2021-1900-2030-uhr/