Wann:
19. Januar 2026 um 18:30 – 20:30
2026-01-19T18:30:00+01:00
2026-01-19T20:30:00+01:00
„Freiheit ist eine kostbare Sache – helft mit, sie zu bewahren!“
Eva Weyl wurde 1935 im niederländischen Arnheim geboren, wohin ihre Familie 1934 aus dem nationalsozialistischen Deutschland floh. Nach der Besetzung durch die deutsche Wehrmacht im Mai 1940 wurde in Westerbork ein KZ-Durchgangslager für Jüdinnen und Juden errichtet, In das Eva mit ihren Eltern Ende Januar 1942 deportiert wurde. Von den 107.000 deportierten Frauen, Männern und Kindern überlebten nur etwa 5000. Eva Weyl und ihre Eltern entgingen mit viel Glück der Vernichtung. Detailliert beschreibt die Zeitzeugin die perfide Scheinwelt des Lagers. Mit Lügen und Beschwichtigungsmethoden versuchte die Lagerleitung, die zu Tode Geweihten in Sicherheit zu wiegen, um Widerstand zu verhindern. Wie viele andere Holocaust-Überlebende ist auch sie der Meinung, dass nachfolgende Generationen keine Schuld für die Verbrechen ihrer Vorfahren haben. Sie haben aber die Verantwortung, die Vergangenheit zu kennen, um so an einer besseren Zukunft zu arbeiten.
Veranstalter
Akademie Frankenwarte
Moderation
Birgit Mair
Teilnahme kostenfrei
Anmeldung und weitere Informationen
https://www.frankenwarte.de/veranstaltungen/22.Unser-Programm.html?ev%5Bid%5D=863