Wann:
8. Mai 2026 um 19:00
2026-05-08T19:00:00+02:00
2026-05-08T19:15:00+02:00
Fotografien waren in den Konzentrationslagern ein zentrales Mittel interner und externer Kommunikation sowie Bestandteil von Organisations- und Verwaltungsabläufen. Aufnahmen entstanden aber nicht nur für SS-eigene Akten und Archive, SS-Männer fotografierten auch zu privaten Zwecken. Anhand von mehr als 300 bislang meist unveröffentlichten Fotos wird erstmals die Geschichte der Fotografie im Lagerkomplex Flossenbürg erzählt.
Die Beiträge des Bandes beleuchten Akteure und Bildwelten und ordnen die analysierten Fotos in ihre Entstehungskontexte und Überlieferungszusammenhänge ein. Dadurch ergeben sich vertiefte Einblicke in das Selbstverständnis der Flossenbürger Lager-SS und deren Blick auf „ihr Lager“, in Organisationsstrukturen, bauliche Entwicklungen, Täterbiografien, personelle Netzwerke, die Zusammenarbeit mit externen Behörden sowie Schnittstellen zwischen Lager und Ort.
Mitherausgeber Julius Scharnetzky wird im Gespräch mit Caroline Emig das Buch und einzelne Fotografien daraus im Detail vorstellen.
Veranstalter
Eine Kooperation der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg mit der Stadtbibliothek Erlangen im Rahmen der Woche der Meinungsfreiheit.
Ort
Innenhof der Stadtbibliothek Erlangen, Marktpl. 1, 91054 Erlangen
Eintritt frei
Weitere Informationen
https://www.gedenkstaette-flossenbuerg.de/de/besuch/veranstaltungen/buchvorstellung-taeterband-erlangen