Friedrich-Ebert-Stiftung Bayern

Die Geschichte hinter Schindlers Liste. Emilie und Oskar Schindler „berichten“– Online-Vortrag und Gespräch mit Erika Rosenberg

Die Geschichte hinter Schindlers Liste. Emilie und Oskar Schindler „berichten“. Einladung zum Online-Vortrag und anschließendem Gespräch mit den Schüler_innen. Mit der Schindler-Expertin Prof. Erika Rosenberg-Band.

Vor 76 Jahren endete der Zweite Weltkrieg und damit ein Jahrzehnt von Gewalt und Zerstörung. Während der Nazi-Diktatur bewahrte das Ehepaar Schindler 1200 Juden vor der Ermordung in Konzentrationslagern. Ihr Mut verdient größte Bewunderung und ihre Zivilcourage kann heute noch als leuchtendes Vorbild dienen.

Über das was im Film „Schindlers Liste“ nur am Rande erwähnt wird, berichtet die enge Vertraute von Emilie Schindler, Erika Rosenberg. Die deutsch-argentinische Publizistin lernt Emilie Schindler 1990 durch ein Interview für die Deutsche Welle kennen und zeichnet daraufhin in unermüdlicher Arbeit das Leben von Oskar und Emilie Schindler auf. Daraus entstehen mehrere Bücher, in denen Sie unter anderem Emilies viele Jahrzehnte unterschätzten Anteil an der Rettung von etwa 1200 Juden und weiteren fast 600 polnischen und tschechischen Zwangsarbeitern bekannt macht.

Referentin
Erika Rosenberg wurde 1951 als Tochter deutscher Juden in Buenos Aires, Argentinien, geboren. Ihre Eltern, ein Jurist und eine Ärztin, flohen 1936, noch vor dem Holocaust, über Paraguay nach Argentinien.1990 lernte sie Emilie Schindler kennen. Ihre intensiven Gespräche führten nicht nur zu einer Freundschaft, sondern auch zu über 70 Stunden Tonbandaufnahmen, aus denen Rosenberg 1997 die Biografie „In Schindlers Schatten“ fertigte. Zuvor veröffentlichte sie die überarbeitete Biografie der Schindler-Witwe unter dem Titel „Ich, Emilie Schindler“ und die ihres Mannes als „Ich, Oskar Schindler“.

Dauer
Für den Vortrag mit einer PowerPoint-Präsentation von Dokumenten und Fotos aus dem Besitz des Ehepaar Schindlers und ein anschließendes Gespräch mit den Schüler*innen sollten etwa 90 Minuten zur Verfügung stehen.

Fragen und Terminvereinbarungen
Möglich im Oktober und November 2021. Friedrich-Ebert-Stiftung Bayern, Büro Regensburg, E-Mail sandra.gref@fes.de
https://www.fes.de/regionalbuero-regensburg/ausstellungen