Schätzungsweise 70.000 Menschen wurden bei der sogenannten „T4-Aktion“, die von 1939 bis 1941 durchgeführt wurde, ermordet. Ein wichtiger Standort für diese Aktion war die Tötungsanstalt Schloss Hartheim in Österreich, wo rund 30.000 Opfer getötet wurden. Insgesamt wurden während der NS-Zeit etwa 275.000 Menschen mit Behinderungen, deren Leben als „lebensunwert“ definiert wurde, ermordet. Seit vielen Jahren beschäftigt sich Katharina Werner für die Behindertenhilfe der Barmherzigen Brüder in Straubing intensiv damit, wie wir der Menschen gedenken können, die bei der zentralen und dezentralen Euthanasie umgekommen sind.